Wirtschaftsrecht, Bachelor

Allgemeines zum Studium

Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsrecht vermittelt Ihnen umfangreiches wirtschaftsrechtliches und betriebswirtschaftliches Fachwissen sowie die Fähigkeit, dieses Wissen erfolgreich in der Praxis umzusetzen.

Dies wird erreicht durch:

  • anwendungsorientierte Studieninhalte,
  • praxisbezogene Problemlösungen anhand wissenschaftlicher Methoden,
  • Lehrveranstaltungen als Vorlesungen, Seminare und Übungen in überschaubaren Gruppen,
  • komplexe wirtschaftsrechtliche bzw. interdisziplinäre Fallstudien,
  • Projekte mit Praxispartnern.

Der Studiengang Wirtschaftsrecht verbindet somit optimal juristisches Arbeiten mit komplexen wirtschaftlichen Zusammenhängen und orientiert sich direkt an den speziellen Anforderungen der Wirtschaft.

Inhalt des Studiums

Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester und besteht neben sechs Theoriesemestern auch aus einem Praxissemester.

Die Theoriesemester setzen sich

  • zu 60% aus wirtschaftsrechtlichen,
  • zu 30 % aus wirtschaftswissenschaftlichen und
  • zu 10 % aus zusatzqualifizierenden Modulen

zusammen.

Dabei stehen all jene Rechtsgebiete im Vordergrund, die für Wirtschaftsunternehmen von praktischer Bedeutung sind. Ergänzt wird dieses wirtschaftsrechtliche Fachwissen durch betriebswirtschaftliche Kompetenz sowie Zusatzqualifikationen, wie z. B. Wirtschaftsenglisch, Rhetorik oder Präsentations- und Verhandlungstechniken.

Im Praxissemester arbeiten Sie mindestens 20 Wochen in einem Unternehmen, einem Verband oder einer sonstigen Praxisstelle und sammeln so wertvolle praktische Erfahrung.

Modulplan:

Beispielsweise Wahlpflichtmodule der letzten Jahre
  • Mediation
  • IT-Recht
  • Unternehmenssanierung
  • DATEV
  • Wirtschaftsstrafrecht
  • Privatversicherungsrecht
  • Bau- und Immobilienrecht
  • Vertiefung Wirtschaftsverwaltungsrecht

Perspektiven nach dem Studium

Mit Beendigung Ihres Bachelorstudiums erlangen Sie den berufsqualifizierenden Abschluss „Bachelor of Laws (LL.B.)“.

Dieser qualifiziert Sie für Tätigkeiten in allen Bereichen, in denen juristische und betriebswirtschaftliche Kompetenzen erforderlich sind. Der Abschluss eröffnet Ihnen damit Einsatzmöglichkeiten in Wirtschaftsunternehmen, Verbänden und anderen nationalen und internationalen Organisationen sowie in Verwaltungen.

Sie können dabei in unterschiedlichsten Funktionen tätig werden:
Als Unternehmensjurist können Sie beispielsweise für die Erstellung von Verträgen und die Sicherstellung der Compliance (=  Einhaltung von Gesetzen, Richtlinien und freiwilligen Kodizes) verantwortlich sein. Sie können aber auch im Controlling oder Marketing ebenso wie im Personalwesen arbeiten. Eine andere Möglichkeit ist die Tätigkeit bei einem Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater oder Insolvenzverwalter. Daneben eröffnen sich in den großen wirtschaftsberatenden Rechtsanwaltskanzleien interessante Berufsfelder z. B. im Bereich von Unternehmenskäufen und -verkäufen oder bei Kapitalmarkttransaktionen.

Alternativ können Sie sich direkt oder zu einem späteren Zeitpunkt für ein anschließendes Masterstudium an der Hochschule Wismar oder einer anderen in- oder ausländischen Hochschule entscheiden.

Anmerkung:

Richter, Staatsanwalt und Anwalt kann jedoch nur werden, wer zwei Juristische Staatsexamen vorweisen kann. Ein Bachelor- oder Masterabschluss reicht hierfür nicht aus.

Abschluss

Bachelor of Laws (LL.B.)

Studienbeginn

jeweils zum Wintersemester

Regelstudienzeit

7 Semester

Unterrichtssprache

Deutsch

Bewerbung

Allgemeine Informationen zur Bewerbung sind hier zu finden.

Bewerbungsschluss ist der 15. Juli des Zulassungsjahres.

Akademischer Grad

Bachelor of Laws (LL.B.)

Fakultät

Wirtschaftswissenschaften

Präsenz- / Fernstudium

Präsenzstudium

Regelstudienzeit

7 Semester

Studienbeginn

jeweils zum Wintersemester

Studienort

Wismar

Unterrichtssprachen

Deutsch

Akkreditierung

Der Studiengang ist akkreditiert

Voraussetzungen für die Zulassung
  • Hochschul- bzw. Fachhochschulreife

 oder

  • Nachweis des Abschlusses einer anderen Vorbildung, die im Land Mecklenburg-Vorpommern als gleichwertig anerkannt wird

 oder

  • Bestehen einer Zugangsprüfung (für Bewerber ohne Hochschul- bzw. Fachhochschulreife) nach mindestens zweijähriger Berufsausbildung und mindestens dreijähriger beruflicher Tätigkeit in einem Berufsfeld, welches einen unmittelbaren Sachzusammenhang zum angestrebten Studiengang aufweist.

 oder

  • Bestehen einer Prüfung als Abschluss einer Fortbildung zum Meister/ Meisterin nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung in der jeweils gültigen Fassung